Für den Sperrbildschirm gestalten, nicht für ein Poster
Ein Handy-Hintergrundbild muss mit Symbolen, einer Uhr und Benachrichtigungen zurechtkommen. Platziere die Figur im unteren Drittel oder an einer Seite und halte den oberen Bereich ruhig. Ein unruhiger Himmel oder eine detaillierte Stadtlandschaft hinter der Uhr macht den Bildschirm schwer lesbar.
Vertikal 9:16 ist der Standard. Wenn du ein Tablet- oder Desktop-Hintergrundbild brauchst, erstelle eine separate Komposition, statt ein Handybild zuzuschneiden; die Figur wäre sonst zu groß oder der Leerraum würde verschwinden.
Wähle eine Stimmung und eine begrenzte Farbpalette
Ein verträumter Nachthimmel, eine sanfte Herbstpalette oder ein klarer Pastellverlauf funktionieren alle gut. Beschränke die Palette auf zwei oder drei Farben und einen Akzent. Die Figur sollte auch bei gedimmtem Bildschirm der Blickfang bleiben.
Vermeide kleine wiederholte Details im oberen Bildbereich. Sterne, Glitzer und winzige Blätter können hinter App-Symbolen wie visuelles Rauschen wirken. Wenn du Textur möchtest, halte sie kontrastarm und fern vom Uhrbereich.
Teste es auf dem echten Bildschirm
Lege das Bild als Sperrbildschirm fest und betrachte es mit sichtbaren Benachrichtigungen. Prüfe, ob das Gesicht der Figur verdeckt ist, ob die Uhr lesbar ist und ob das Bild zu unruhig wirkt. Ein Hintergrundbild, das in einer Galerie toll aussieht, kann auf einem echten Handy scheitern.
Wenn die Figur zu groß ist, generiere neu mit „kleine Figur im unteren Drittel, viel Leerraum“. Wenn die Farben zu kräftig sind, bitte um „gedämpfte Pastellpalette, geringer Kontrast in der oberen Hälfte“. Kleine Anpassungen machen in Bildschirmgröße einen großen Unterschied.